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ELTERNBEGLEITUNG Das neue Ausbildungskonzept der ELBE-Elternbegleitung - "werde ein Teil vom Team - werde ELBE-Elternbegleitungs-Experte"

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© Adobe Stock
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass 20 Prozent aller Mütter vor, während und nach der Geburt keine Hebamme zur Seite steht. Nicht weil die Frauen es so wollten, sondern weil in Deutschland ein gravierender Hebammenmangel herrscht. Der macht sich von jeher in ländlichen Regionen bemerkbar, betrifft aber auch Großstädte wie Berlin und Hamburg. Das Resultat ist, dass viele Familien während Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit auf sich gestellt sind, inklusive der Unsicherheiten, die gerade junge Eltern haben. Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck haben nach Lösungen gesucht, um allen Familien gerecht zu werden. Sie haben ein Weiterbildungs-Ausbildungsangebot geschaffen und ihr Konzept immer weiter erweitert, bis es ganzheitlich wurde.

Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck haben jahrelange Erfahrung im Umgang und in der Beratung mit Schwangeren, Wöchnerinnen, stillenden Frauen und Familien. Dieses Wissen teilen sie nun nicht nur mit werdenden Eltern und Familien, sondern auch mit Fachleuten im Rahmen einer Weiterbildung und mit Quereinsteigern, die Eltern begleiten möchten. Die beiden Gründer von ELBE-Elternbegleitung bilden ELBE-Eltern-Berater/innen aus, die diese Familien begleiten können.

Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck betonen, dass bei einer Inanspruchnahme der Elternbegleitung die ELBE-Eltern-Berater/innen kein Ersatz, aber eine gute Ergänzung zur Betreuung durch die Hebamme bilden. Elternbegleiter:innen sind qualifizierte Fachkräfte, die Müttern und Vätern präventiv in allen Belangen der Entwicklung ihrer Kinder zur Seite stehen. Ziele sind die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern und die frühestmögliche Förderung der Kinder. Der Hauptfokus liegt auf der Bindung und der bedürfnisorientierten Elternschaft.

Zusätzliche Kompetenz für Fachkräfte

Im Ausbildungskonzept sind alle willkommen, die gern mit Menschen arbeiten und sich gut in die Situation in Familien einfühlen können. Fachkräfte aus dem Arbeitsumfeld Familienbildung oder aus Tätigkeitsbereichen mit Eltern- beziehungsweise Familienbezug erwerben zusätzliches Wissen über Bildungsprozesse im Kindesalter und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen Diagnostik und Beratung. Eine medizinische Vorbildung ist sinnvoll, aber nicht notwendig.

Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck legen großen Wert auf eine ganzheitliche Beratung. Themen wie Schreien, Stillen und Schlafen liegen zumeist nah beieinander. Elternbegleiter:innen sind freiberuflich tätig, aber auch Eltern-Kind-Zentren, Familienbildungsstätten, Elternschulen, Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser und Kindertagesstätten mit Bildungsangeboten greifen gern auf ihre besonderen Fähigkeiten zurück.

Das neue Ausbildungskonzept der ELBE-Elternbegleitung

Die entsprechende Weiterbildung wird seit Sommer dieses Jahres (2021) von der ELBE-Elternbegleitung in Hamburg angeboten. Die Gründerinnen des ELBE-Teams, Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck, arbeiten seit 2012 zusammen und haben bereits unzählige Frauen und Paare individuell auf dem spannenden Weg durch die Schwangerschaft hin zur Familie begleitet. Da der Wunsch nach einem Ort bestand, an dem Eltern sich treffen, verschiedene Kurse besuchen und Beratung bei Sorgen und Problemen finden können, gründeten die beiden 2018 die Hebammen- und Beratungspraxis ELBE.

Die jahrelange Erfahrung aus dem Umgang mit Schwangeren, Wöchnerinnen und stillenden Frauen setzt das Team bereits in seiner Schwangerschafts-, Säuglings-, Eltern-, Familien- und Paarberatung sowie im Coaching bei Umbruchphasen um. Ihr Wissen möchten die Profis nun aber auch gern in der Weiterbildung zur Elternbegleitung teilen und haben entsprechende Kurse konzipiert.

Die Ausbildung ist modular aufgebaut und gliedert sich in drei Abschnitte – "nur dann können wir auf die Details eingehen", so die Experten. Im Ausbildungskonzept wird auf jedes Detail geachtet, den Teilnehmern soll alles vermittelt werden, damit sie im Anschluss ganzheitlich arbeiten können. Teilnehmer:innen können sich zur ELBE-Schwangerschaftsexpertin, ELBE-Wochenbett-Expertin und ELBE-Still-Expertin weiterbilden. (Fachleute sind natürlich ebenfalls willkommen.) Jeder Abschnitt auf dem jeweiligen Gebiet wird größtenteils online absolviert und nach einem Präsenz-Wochenende mit einem Zertifikat abgeschlossen. Nach dem Zertifikat ist noch nicht Schluss, die Gründerinnen des ELBE-Teams, Sandra Werlich-Praetzel und Denise Witteck, stehen allen Teilnehmern auch im Anschluss bei Fragen, Unsicherheiten und zur Supervision zur Verfügung. "Unser Anspruch ist es, dass jede Familie eine kompetente Begleitung erhält."

Wer Familien in Fragen von Erziehung und Kinderförderung mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte, findet bei ELBE-Elternbegleitung ein entsprechendes Weiterbildungsangebot.