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EIZELLSPENDE AUSLAND Endlich Eltern werden dank einer Eizellspende im Ausland

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FertiCare SE
Etwa jedes sechste Paar in Deutschland wünscht sich verzweifelt ein Kind. Falls eine Schwangerschaft mit eigenen Eizellen nicht möglich ist, können Eizellen einer Spenderin zur künstlichen Befruchtung verwendet werden. Diese Behandlung ist bei uns verboten, aber in vielen anderen europäischen Ländern erlaubt - Paaren, die einen Kinderwunsch hegen, hilft eine Klinik in Tschechien, diesen zu erfüllen.

Eizellspende-Behandlung: In Deutschland verboten, im Ausland jedoch erlaubt

In vielen Fälle verhilft eine Eizellspende zum Wunschkind

Falls eine Schwangerschaft mit eigenen Eizellen nicht möglich ist, können zur künstlichen Befruchtung auch gespendete Eizellen verwendet werden. Dafür werden die Eierstöcke einer Spenderin mit Medikamenten stimuliert. Anschließend entnehmen Mediziner die gereiften Eizellen, befruchten diese künstlich mit den Spermien des Wunschvaters und pflanzen sie der Empfängerin ein, die das Kind austrägt. Doch in Deutschland dürfen einer Frau nach einer künstlichen Befruchtung nur die eigenen Eizellen eingesetzt werden. Eine Eizellspende ist durch das Embryonenschutzgesetz verboten.

Die Einpflanzung gespendeter und befruchteter Eizellen ist aber beispielsweise in Polen, Tschechien und der Slowakei erlaubt, ebenso in Schweden, Frankreich sowie Spanien. Wenn Frauen aus Deutschland zur Eizellspende-Behandlung ins Ausland reisen, machen sie sich nicht strafbar. Zudem gilt: Die Spenderin ist zwar die biologische Mutter des Kindes, doch die juristische Mutterschaft geht auf die Frau über, die das Kind auf die Welt bringt - und damit auf die Empfängerin der gespendeten Eizelle.

Mit einer Eizellspende im Ausland zum Wunschkind

Die Eizellspende ist ein heikles Thema, deshalb wird sie in den Ländern, in denen sie erlaubt ist, von den staatlichen Behörden kontrolliert. Spenderinnen, die beispielsweise in Tschechien in eine Spenderdatenbank aufgenommen werden möchten, müssen strenge Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen zwischen 18 und 35 Jahren alt sein. Mediziner müssen ihnen bescheinigen, dass sie körperlich und geistig gesund sind. Darüber hinaus werden sie auf Erb- und Infektionskrankheiten (Hepatitis, HIV und Syphilis) untersucht. Die Eizellspende ist gemäß der tschechischen Gesetzgebung und im Sinne der europäischen Richtlinie anonym. Die Anonymität gilt auch für die Empfängerin und die Kinder, die mittels einer Eizellspende-Behandlung empfangen werden. Die Embryonen sind Eigentum der Empfängerin und stehen zum Embryotransfer bereit. Überzählige Embryonen werden eingefroren und konserviert, so dass sie für eine weitere künstliche Befruchtung verfügbar sind.

Die Kinderwunsch-Klinik Ferticare Prague verhilft Paaren zum Wunschkind

In der Ferticare-Klinik Prague in Tschechien arbeiten Mediziner aus den Bereichen der Reproduktionsmedizin (Fortpflanzungsmedizin), der Embryologie und der Genetik. Sie verfolgen alle nur ein Ziel: Paaren ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Ärzte sowie des Einsatzes modernster Behandlungsverfahren erreicht die Ferticare-Klinik eine hohe Schwangerschaftsrate.

In der Ferticare-Klinik werden Paare fürsorglich betreut. Die Ärzte und Mitarbeiter sprechen fließend Deutsch. Die Anmeldung in der Ferticare-Klinik ist telefonisch, online oder persönlich möglich. Den Fachärzten ist es wichtig, die Paare bereits vor dem ersten Besuch kennenzulernen. Deshalb bitten sie diese, Unterlagen (Befunde, Berichte etc.) ihnen schon vor dem ersten Beratungsgespräch zuzusenden. In diesem Gespräch klärt der Facharzt alle Punkte der Behandlung. Zudem kümmert es sich darum, eine geeignete Spenderin zu finden, was dank der großen Spenderinnendatenbank der Ferticare-Klinik oft kein Problem ist. Eine Rolle spielen dabei Augenfarbe, Haarfarbe und Größe sowie psychische Merkmale. Sobald eine Spenderin gefunden ist, beginnen die Vorbereitungen zur Eizellspende-Behandlung.

Dr. med. Petr Uher ist der Gründer und medizinischer Leiter der Ferticare-Klinik mit Standorten in Prag, Karlsbad und Znojmo. Ihm ist es wichtig, dass Paare über alle Chancen einer Eizellspende-Behandlung aufgeklärt werden. Er hat dafür auch eine Praxis in Berlin sowie eine Praxis im österreichischen Wolfurt eröffnet. Zudem bietet er Video-Beratungen an.