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CRANIOMANDIBULäRE DYSFUNKTION Wie lässt sich craniomandibuläre Dysfunktion behandeln?

Bildmotiv zum Artikel: Wie lässt sich craniomandibuläre Dysfunktion behandeln?
© RelaxBogen GmbH
Eine Fehlregulation des Kauapparates kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen: von Verspannungen im Kiefer über Schmerzen in der Halswirbelsäule bis hin zu Schwindel und Ohrgeräuschen. Das Symptombild wird in der Regel als sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammengefasst. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2020 zeigt, dass die Entspannung der Kiefermuskulatur wesentlich zur Linderung der Symptome von CMD beitragen kann. Wie das funktioniert, erfahren Leser im folgenden Beitrag.

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Die Auflagepunkte beim RelaxBogen zeigen die Verbindung des menschlichen Schädels (Cranium) mit dem Unterkiefer (Mandibula)

Der menschliche Kauapparat gilt als ein sehr komplexes System, das aus Gelenken, Muskeln und Faszien besteht. Die Kiefermuskulatur ist beispielsweise mit verschiedenen Muskelgruppen im Hals- und Kopfbereich verbunden. Kommt es zu einer Fehlregulation zwischen dem Schädel (Cranium) und dem Unterkiefer (Mandibula), kann sich dies in Schmerzen und anderen Beschwerden zeigen. Dann lautet die Diagnose: CMD − craniomandibuläre Dysfunktion - eine Diagnose, die verschiedene Symptome zusammenfasst, aber den Patienten zunächst weiter im Unklaren über die eigentliche Ursache lässt.

Ein Teil der Patienten leidet zusätzlich unter einem Knirschen oder Zusammenpressen der Zähne, das am Tag (Wachbruxismus) oder in der Nacht (Schlafbruxismus) auftritt. Bruxismus kann Verspannungen der Kaumuskulatur begünstigen und die Symptomatik bei CMD verschlechtern. Um dem entgegenzuwirken, galt lange Zeit die sogenannte Aufbissschiene als probates Mittel.

Interdisziplinärer Behandlungsansatz bei CMD

Der RelaxBogen ist ein in Deutschland hergestelltes Medizinprodukt

Da oftmals mehrere Bereiche betroffen sind und sich Beschwerden entsprechend vielfältig äußern können, ist es für Patienten häufig ein längerer Weg bis zur Diagnosestellung und erfolgreichen Therapie von craniomandibulärer Dysfunktion. Neben Hausärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden sollten Patienten unter anderem auch bei Physio- und Psychotherapeuten vorstellig werden. Denn Verspannungen des Kiefergelenkes und Bruxismus können auch die Folge von zu viel Stress sein.

In der medizinischen Fachwelt ist man sich mittlerweile weitgehend einig, dass eine interdisziplinäre Therapie die besten Behandlungserfolge bei craniomandibulärer Dysfunktion verspricht. Das Ziel ist, Verspannungen abzubauen und das Zusammenwirken von Kopf und Kiefergelenk wieder in Einklang zu bringen.

Zur Entspannung der Kiefermuskulatur am Tag und in der Nacht eignet sich der RelaxBogen®, der in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Fachleuten aus der Physiotherapie und Zahnmedizin entstanden ist. Mit einem elastischen Gurt lässt sich der RelaxBogen® sicher befestigen, ohne dass er verrutscht. Dank verschiedener Auflagepunkte an den Schläfen und der Kiefermuskulatur liegt das Gestell sanft auf. Damit lässt sich der RelaxBogen® problemlos im Alltag tragen, auch beim Sport oder im Schlaf. Die Materialien sind robust und hautverträglich. Der RelaxBogen® erfüllt alle Anforderungen für ein in Deutschland hergestelltes Medizinprodukt.

Aktuelle Studie zeigt die therapeutischen Effekte des RelaxBogens®

Studie zeigt Nutzen des RelaxBogens bei craniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus

Eine 2020 erhobene klinische Studie hat untersucht, welche therapeutischen Effekte sich mit dem RelaxBogen® plus Aufbissschiene im Vergleich zur alleinigen Schienentherapie erzielen lassen. An der acht Wochen dauernden Studie nahmen 32 Probanden teil, die Symptome von craniomandibulärer Dysfunktion und Schlafbruxismus aufwiesen. Im Ergebnis hat die Studie gezeigt, dass die Schmerzwahrnehmung in der Kiefermuskulatur bei den Patienten, denen der RelaxBogen® als zusätzliches Hilfsmittel zur Verfügung gestellt wurde, sowohl subjektiv als auch objektiv abgenommen hat. Dies wurde durch die Auswertung der SL-NRS-Fragebögen sowie beim Abtasten durch den behandelnden Arzt bestätigt.

Bei craniomandibulärer Dysfunktion kann der RelaxBogen® ein unterstützendes Hilfsmittel in der interdisziplinären Behandlung sein. Aufgrund seines sehr guten Tragekomforts stellt er bereits eine Alternative für zahlreiche Patienten dar, die Probleme bei der nächtlichen Anwendung einer Aufbissschiene haben.