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BRUSTSPEZIALIST Wie ein Brustspezialist von einer Krebserkrankung betroffenen Frauen helfen kann

Bildmotiv zum Artikel: Wie ein Brustspezialist von einer Krebserkrankung betroffenen Frauen helfen kann
SENO MVZ zur operativen Behandlung der Brust GmbH
Brustkrebs ist die mit Abstand häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Die Ursachen der Erkrankung sind weitgehend unklar, Diagnoseverfahren und Therapie jedoch weit fortgeschritten, sodass gute Heilungschancen bestehen. Eingriffe sind dennoch heikel: Die Brust gilt als ein Symbol der Weiblichkeit. Ein Brustspezialist versucht, sie auch bei einer OP zu erhalten.

Oft kann bei einer Krebserkrankung die Brust erhalten werden

Dr. Irene Richter-Heine in Praxis Seno MVZ zur operativen Behandlung der Brust GmBH, München

Rund 70 000 Neuerkrankungen mit Brustkrebs verzeichnet das RKI jedes Jahr in Deutschland, die meisten dabei bei Frauen. Jede achte wird im Lauf ihres Lebens einmal mit der erschreckenden Diagnose konfrontiert. Diesen hohen Quoten stehen glücklicherweise jedoch auch hohe Heilungschancen gegenüber: Durch moderne medizinische Therapien gelingt es häufig, den Tumor restlos zu entfernen und die Gesundheit der Patientin wiederherzustellen. Auch wurden die operativen Methoden der Brusterhaltung erheblich verbessert.

In der meisten Fällen lässt sich ein Karzinom mittels brusterhaltender Therapie (BET) behandeln. Diese onkoplastische Operationsmethode kombiniert Krebschirurgie mit plastischer Chirurgie. Das Ziel ist, bei präziser Entfernung des erkrankten Gewebes zugleich ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten und Betroffenen die psychische Belastung durch eine starke optische Beeinträchtigung zu ersparen. Aus einem gelungenen BET-Eingriff erwacht die Patientin mit einer wohlgeformten Brust und kann sich ganz auf die wichtige Genesung konzentrieren.

Neue Methoden des Brustaufbaus wirken natürlicher als Implantate

In rund 30 Prozent aller Krebserkrankungen beträgt die Tumorgröße jedoch bereits mehr als ein Viertel der Brustgröße. In diesen Fällen besteht die Indikation zur Mastektomie, das heißt zur Entfernung der gesamten Brust. Für Patientinnen ist es dann besonders wichtig, sowohl onkologisch als auch plastisch geschulte Chirurgen zu finden, die den anschließenden Neuaufbau gewährleisten können. Die "klassische" Methode ist dabei das Einsetzen von Implantaten. Eine relativ neuartige Behandlungsmöglichkeit ist der Sofortaufbau der Brust mit Eigengewebe, die sogenannte DIEP-Lappenplastik. Das eingefügte Gewebe wird wieder an den Blutkreislauf angeschlossen, die Brust bewegt sich natürlich, fühlt sich auch so an und vollzieht Körperschwankungen proportional mit. Diese schonende Methode der "lebendigen Brust" erzielt das befriedigendste Langzeitergebnis.

Zum Spektrum der Brustkrebstherapie gehört außerdem die Lymphknotenchirurgie. Sie kontrolliert durch eine Gewebeentnahme, die sogenannte Wächterlymphknotenuntersuchung, ob die Erkrankung bereits entlang der Lymphgefäße fortgeschritten ist. Dank des verhältnismäßig kleinen Eingriffs lassen sich Komplikationen früherer Untersuchungen wie Lymphstau und Anschwellen des Armes vermeiden.

Frauen, die eine hohe Anzahl Brustkrebsvorkommen in der Familie haben und genetisch belastet sind, sollten zusätzlich intensiv Vorsorge durch regelmäßigen Ultraschall und Mammographie treffen. Für Trägerinnen einer BRCA-Genmutation beispielsweise ist es sinnvoll, zur Risikosenkung über die präventive Entfernung beider Brüste nachzudenken. Hier und in weiteren Zweifelsfällen kann ein Brustspezialist verantwortlich beraten.

Ein erfahrener Brustspezialist praktiziert in München

TEAM Seno MVZ: Dr. Moritz Schoeneich, Prof. Dr. med. Christoph Heitmann, Dr. Marc Englbrecht

Ein solcher Brustspezialist ist Prof. Dr. med. Christoph Heitmann. Neben seiner eigenen, auf die operative Behandlung spezialisierten Seno-Praxis in der Maximilianstraße in München leitet Prof. Dr. Heitmann als Chefarzt die Hauptabteilung für plastische Chirurgie der Arabella-Klinik. Das renommierte Institut gebietet über das gesamte operative Spektrum der Brustkrebsbehandlung, von der brusterhaltenden Therapie über die Lymphknotenchirurgie, die onkoplastische Chirurgie und die Entfernung der Brustdrüse bis zur Mastektomie mit anschließendem Brustaufbau durch Implantate oder Eigengewebe.

Als Koryphäe seines Spezialgebiets ist Prof. Heitmann ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um Zweitmeinungen, vorbeugende Operationen etwa bei BRCA oder eine intensivierte Vorsorge geht. Als langjährig erfahrener Senior-Operateur besitzt er das notwendige Know-how und Fingerspitzengefühl sowohl in der onkologischen als auch in der plastischen Chirurgie. Besonders geschätzt ist seine interdisziplinäre Zusammenarbeit als Kooperationspartner des Brustzentrums München-Bogenhausen.

Prof. Dr. med. Christoph Heitmann engagiert sich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Senologie e. V. (DGS), ist Mitglied der AG Mamma sowie wissenschaftlicher Beirat des International Breast Symposiums Düsseldorf (IBSD). Als Mitorganisator des Secondary Optimizing Aesthetic Surgery Symposium (SOS) berät der Brustspezialist in komplexen Fällen und schult Kollegen in der Ästhetischen Brustchirurgie. Zudem ist er Co-Autor eines Standardwerks zum Thema.

Bei einer Krebserkrankung der Brust sind sowohl onkologische als auch ästhetisch-plastische chirurgische Fähigkeiten gefragt. Brustspezialist Prof. Dr. med. Christoph Heitmann vom SENO MVZ gilt als Koryphäe des Gebiets.