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BERUFLICHE NEUORIENTIERUNG NACH ELTERNZEIT Berufliche Neuorientierung nach der Elternzeit – worauf Interessierte achten sollten

Bildmotiv zum Artikel: Berufliche Neuorientierung nach der Elternzeit – worauf Interessierte achten sollten
AVGS Coaching Team
Plötzlich Eltern. Ganz gleich, was man davor gemacht hat - es ist ein Kulturschock. Das kleine Wesen fordert unseren Schlaf und unsere Geduld jeden Tag aufs Neue heraus. Mit der Veränderung der Familiensituation gewinnen neue Themen an Bedeutung, sowohl privat als auch beruflich. Wie wird es nach der Elternzeit weitergehen? Welcher Elternteil arbeitet weiter in Vollzeit, um die Fixkosten abzusichern, wer geht in Teilzeit? Dass es mehr als diese Fragen zu beantworten gilt, wissen erfahrene AVGS-Coaches, die vielseitige Karrierewege für die berufliche Neuorientierung nach der Elternzeit aufzeigen.

Berufliche Neuorientierung nach der Elternzeit

Viele Eltern nehmen Elternzeit in Anspruch. In Deutschland sind es in erster Linie die Mütter, die länger, im Schnitt 14,5 Monate, bei ihren Kindern bleiben. Väter nahmen 2020 durchschnittlich 3,7 Monate Elternzeit in Anspruch. Laut Studien haben zwar viele Väter ein aufrichtiges Interesse daran, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, dies wird jedoch bei Arbeitgebern wenig geschätzt. Häufig müssen Väter Kommentare bei der Arbeit über sich ergehen lassen, wenn sie mehr als die beiden politisch korrekten zwei Monate Elternzeit kurz nach der Geburt oder zur Eingewöhnung in die Krippe nehmen. Schade eigentlich, dass man den frisch gebackenen Papas diese menschliche Erfahrung, ein Kind bei den ersten Wörtern oder Schritten hautnah zu begleiten, nimmt.

Mit der Anmeldung für einen Krippen- oder Kitaplatz beginnt zugleich das Rädchen zu rattern. Manche malen sich aus, wie es wohl werden wird, weniger Zeit mit den Kindern zu verbringen und wieder mehr am Leben "da draußen" teilzunehmen und sich am Arbeitsplatz einzubringen. Die Fragen nach der Rückkehr in den Arbeitsalltag und nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie rücken stärker in den Vordergrund. Das bedeutet zum Beispiel, sich über elternfreundliche Arbeitszeiten Gedanken zu machen, die das Abholen aus dem Kindergarten oder der Schule ermöglichen. Manche überlegen, die Branche zu wechseln, um keine Wochenend- oder Nachtschichten mehr übernehmen zu müssen. In jedem Fall ist die Elternzeit eine Phase der Transition.

Unabhängig vom Übergang in eine neue Rolle handelt es sich bei der Elternzeit um einen finanziell gesicherten Rahmen, der damit eine Chance für eine berufliche Neuorientierung bei gleichzeitig geringerem Risiko bietet.

Mithilfe eines kostenlosen AVGS-Einzelcoachings werden Interessierte unterstützt, sich einen Überblick über ihre Weiterbildungsmöglichkeiten zu verschaffen und zugleich einen Fahrplan für die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess zu erstellen. Ist die erste Hürde genommen, sprudeln die Ideen manchmal von ganz allein.

Ideen zulassen und weiterentwickeln: Neuer Job oder Selbstständigkeit?

Insbesondere Frauen mit Kindern beginnen gerade während der Elternzeit über ein eigenes Business nachzudenken, um sich zu verwirklichen, eigenes Geld zu verdienen und dabei flexibel die Arbeitszeiten einteilen zu können.

Wenn Frauen minderjährige Kinder haben und ein Unternehmen gründen, sind sie in Deutschland nicht allein. Dafür hat sich bereits der Begriff "Mompreneurs" etabliert. Zu Unrecht werden sie von ihrer Umgebung häufig belächelt. Dabei geht es nicht bloß darum, ein Hobby zum Beruf zu machen, sondern vielmehr Marktbedürfnisse zu erkennen und zu bedienen. Der Erfolg gibt ihnen recht. Laut Statista haben kreative Gründerinnen satte 42 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 erwirtschaftet.

Vielen Müttern ist nicht bewusst, dass sie wichtige Qualifikationen für eine Gründung bereits mitbringen: Ausdauer, Power, Anpassungsfähigkeit und Offenheit sowie Kreativität und Verantwortungsbewusstsein. Im Gegensatz zu ihren männlichen Gründerkollegen setzen Frauen in ihrem Tun höhere Wertmaßstäbe an. Drei Viertel der Gründerinnen liegt es am Herzen, dass ihr Handeln sozial und ökologisch verträglich ist - ein weiterer Grund, mit Ideen nicht hinterm Windelberg zu halten, sondern sich gesellschaftlich auch außerhalb des eigenen Familien-Mikrokosmos einzubringen und sich ein Einkommen und Wertschätzung zu holen.

Ein Einzelcoaching bietet das geeignete Setting, um auf die individuelle Lebenssituation von Müttern oder Vätern in der Elternzeit einzugehen und auf Lösungen hinzuweisen. Je nach Ausgangslage stehen zwei Arten von AVGS-Coachings zur Auswahl. Doch was ist ein AVGS-Coaching genau?

Wie bekomme ich einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit?

AVGS steht für Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, der bei der Bundesagentur für Arbeit und ihren angegliederten Jobcentern beantragt werden kann. Die Vergabe liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. Ziel der vielseitigen Maßnahmen ist es, Arbeitssuchenden den Weg zurück ins Berufsleben zu ebnen.

Das Erfolgsrezept des deutschlandweit tätigen AVGS-Coaching-Teams besteht darin, dass sich jeder Kunde den passenden Coach aussuchen kann, bei dem die "Chemie" stimmt und dessen Kompetenzbereiche die eigenen Fragen abdecken. Beides ist für den Beratungsprozess von Bedeutung. Mehr als 100 Coaches, die flexible Präsenz- und Online-Beratungstermine in verschiedenen Sprachen anbieten, stehen zur Auswahl. Viele Berater sind selbst berufstätige Eltern und kennen die Sorgen von Alleinerziehenden oder das Gedankenkarussell, das Menschen in der Elternzeit beschäftigt, sie weisen auf Fallstricke bei der Rückkehr in den Beruf hin und unterstützen professionell bei der Existenzgründung.

Sowohl ein allgemeines Jobcoaching als auch ein Gründungscoaching sind hier möglich. Beim Job- oder Bewerbungscoaching werden Themen rund um die berufliche Umorientierung behandelt, wie die Notwendigkeit eines Branchenwechsels, eine Zertifizierung oder die langfristige Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Daneben stehen die Stärkenanalyse, die Profilierung und digitale Strategien bei der Bewerbung im Vordergrund, während das Gründercoaching in Einzelsitzungen auf die Selbstständigkeit einschließlich Businessplan, Rechtsform und Marketing vorbereitet.

Wer mit dem Gedanken an eine berufliche Neuorientierung nach der Elternzeit spielt, muss dies nicht allein tun. Dass es mehr Lösungen als die bloße Verteilung von Voll- oder Teilzeiterwerb für Paare mit dem Wunsch nach gleichberechtigter Elternschaft gibt, werden erfahrene Berater des Berliner AVGS-Coaching-Teams aufzeigen. Wenn beide in hybriden Arbeitsmodellen arbeiten, sich selbstständig gemacht haben oder komplett remote, also im Homeoffice, arbeiten, steht die leidige Frage nach Voll- oder Teilzeit vielleicht gar nicht mehr so im Vordergrund.